Beschreibung
Von 1918 bis 1923 stand die sozialistische Revolution in Deutschland auf der Tagesordnung. 1933 wurde die Arbeiterbewegung von den Nazis in Blut ertränkt. Diese historische Niederlage der Arbeiterklasse ermöglichte den Vernichtungskrieg und die Völkermorde des deutschen Imperialismus.
Doch es hätte nicht so kommen müssen! In seinen Schriften analysiert Leo Trotzki die Gründe für den Aufstieg des Faschismus in Deutschland und Österreich und kritisiert die Politik der Reformisten und Stalinisten: Die Unterstützung des „kleineren Übels“ durch die SPD führte zum Sieg des „größeren Übels“. Gleichzeitig zeigte sich die KPD unfähig, die Masse der sozialdemokratischen Arbeiter zu gewinnen. Trotzki skizziert in diesem Band die Politik, die den Faschismus hätte verhindern können.
Heute steht der Faschismus nicht unmittelbar vor der Tür. Aber die bürgerliche Demokratie befindet sich wieder in einer tiefen Krise. Während historische Parallelen unzureichend sind, um die heutige Situation zu erklären, ist es für Revolutionäre unerlässlich, Trotzkis marxistische Methode zu studieren, um sie auf die heutige, neue Situation anwenden zu können.
