Beschreibung
1845 schrieb Karl Marx in seiner berühmten 11. These über Feuerbach: „Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert; es kommt drauf an, sie zu verändern“. Spätestens mit dem Erfolg der russischen Revolution im Jahr 1917 hatte der Marxismus selbst bewiesen, dass er eine feste theoretische Basis für die Veränderung der Welt bot.
Dementsprechend prasseln die Angriffe der Herrschenden auf den Marxismus seitdem auch ungebremst ein – insbesondere auch in Form von scheinbar progressiven oder gar revolutionären Ideen, die aber in der Praxis harmlos, oder schädlich für den Kampf sind. Nicht selten nehmen solche Ideologien ihren Ausgangspunkt dabei bei (angeblichen) Verteidigern des Marxismus, die seine philosophische Grundlage, den dialektischen Materialismus, in der ein oder anderen Weise in Frage stellen.
Daher widmet sich der vorliegende Sammelband zuerst einer gedrängten Darstellung dieser revolutionären Philosophie, um sie und ihre praktischen Schlussfolgerungen gegen Entstellungen und Angriffe zu verteidigen. Die Kritik widmet sich dabei der frühen „Frankfurter Schule“, den sogenannten „undogmatischen Marxisten“ Georg Lukács und Louis Althusser sowie den Postmodernen Ideen der „Intersektionalität“ und der „Queer Theory“ und ihrer Einflüsse durch Michel Foucault, die insbesondere seit den 90ern eine scheinbare Alternative zum Klassenkampf bieten.
